Pfarrgemeinde St.Josef / Schweinfurt

Pinguingruppe

Schwerpunkte: "Hilf mir, es selbst zu tun!"
- mit dieser Bitte wandte sich einmal ein Kind an Maria Montessori. Diese Bitte aus Kindermund wurde zur Leitidee für ihre Erziehung. Maria Montessori sah das Kind "als Baumeister seiner selbst".
Dies ist die Grundidee Maria Montessoris, an dem sich unsere Arbeit orientiert.

An erster Stelle steht das Streben des Kindes nach Selbstständigkeit. Sätze wie "Das kann ich schon" oder "Ich will das alleine" kennt jeder. Das Kind benötigt eine Umgebung, die seine Entdeckerfreude, seinen Lernwillen und seinen Drang nach Selbstständigkeit unterstützt. Alle Materialien haben deshalb ihren eigenen Platz und sind für jedes Kind erreichbar. Das vorhandene Material ist übersichtlich angeordnet und auf das wesentliche beschränkt. Diese Überschaubarkeit gibt den Kindern Sicherheit und hilft ihnen, ihre eigene Ordnung zu finden. Die äußere Ordnung der Umgebung und bestimmte Regeln unterstützen diesen Prozess. Z.B. muß jedes Material nach Gebrauch wieder an seinen Platz gestellt werden. Laut Maria Montessori erkennt man den Entwicklungsstand eines Kindes nur durch genaue Beobachtung.. Die so gewonnenen Erkenntnisse fließen in unsere Erziehungsarbeit ein. So ergeben sich für unsere Gruppe zwei weitere Schwerpunkte:

Bewegungsangebote Unsere Gruppe legt viel Wert auf Bewegung im Freien. Wir sind täglich im Freien zum Austoben, Rädchen fahren, Spaziergänge machen, Spielplatzbesuche, Fallschirmspiele und vieles mehr. Auch Bewegung im Gruppenraum ist uns wichtig. Wir haben eine Bewegungsecke in der sich verschiedene Bewegungsmaterialien befinden (z.B. Kullerkapsel) welche die Kinder ganztägig nutzen können.

Ruhephase Nach unseren Bewegungsangeboten ist uns auch das Ruhebedürfnis der Kinder wichtig. Diese Ruhephase findet einmal täglich für ca. 30 Minuten statt. In diesem Zeitraum sollen die Kinder sich und ihre Körper entspannen, um neue Energie aufzutanken. z.B. Phantasiegeschichten, Musiklauschen bei Lichteffekten, Ruheübungen, Geschichten zur Körperwahrnehmung, Märchen erzählen, gegenseitiges Massieren mit Tennisbällen im Sensorikraum, oder Mandalas ausmalen.

zurück